Via Claudia Augusta – Teil 2 der Vorbereitung

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Bei der Planung und Vorbereitung der für den Juni vorgesehenen Radtour (s. Beitrag von 05.02.2017 in diesem Blog) hat sich der Landesverband ADFC NRW erfreulicher Weise bereit erklärt, mich bei meinem Vorhaben zu unterstützen.

Auf seiner Seite bringt der Verband in der Kategorie „Aktuelles“ einen Bericht, wie man nach überwundener Krankheit wieder Freude am Leben und am Radfahren erhalten kann.

Ich für meinen Teil kann nur berichten, dass 2016 eine eingehende Untersuchung mit Biopsie schon länger im Gespräch war, ich aber erst die für mich wichtigen Radtouren „Vom Kahlen Asten bis zur Nordsee“ (Reihe: „Wunderschön!„) und die „Fünf-Flüsse-Tour“ unternehmen wollte, bevor ich bereit war, mich mit dem Thema „mögliche Tumorerkrankung“ zu beschäftigen. Wie sich gezeigt hat, war diese „Bauchentscheidung“ die richtige.

In meinem Beitrag vom 19.07.2016 habe ich mich mit der Frage beschäftigt, warum man sich freiwillig den Strapazen einer insgesamt doch recht anstrengenden Fahrradtour aussetzt. Was ich damals schrieb, kann ich hier nur wiederholen. Es hat nach wie vor Gültigkeit, auch hinsichtlich der geplanten Tour im Juni:

In den Gesprächen mit denen, die mich auf den Film und meine Teilnahme an der Radtour ansprechen, werden auch viele Fragen nach meinen persönlichen Beweggründen gestellt, warum ich mich einer  Gruppe anschließe, deren Teilnehmer ich nicht kenne, und eine Tour fahren möchte, die zumindest in ihrem ersten Teil nicht ganz ohne ist.

Hier kann ich nur mit meiner ersten Einschätzung antworten, die ich auf die Frage von Michael, wie ich mich kurz vor dem Ende der Tour fühlen würdegegeben habe:

‚Diese Tour hat mich glücklich gemacht. Sich seinen Weg suchen,  auf diesem Weg vorgegebene oder selbst ausgewählte Ziele erreichen zu wollen – eine bunte und vielfältige und damit abwechslungsreiche Landschaft erleben und erfahren – das Gefühl, eine unfassbare Freiheit genießen zu dürfen – mit anderen Menschen in Kontakt treten und ins Gespräch kommen – schwierige Situationen oder anstrengende Strecken annehmen und überwinden zu können‘ (s. meinen Beitrag vom 24.05.2016).

Für mich entscheidend ist, dass man bereit und willens ist, eine Herausforderung, die sich einem stellt, anzunehmen, sich zu überlegen, wie man sie bewältigen kann und zudem die Herausforderung als Möglichkeit zu sehen, im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinaus zu wachsen, indem man sich auf ein Abenteuer einlässt – und dies gemeinsam mit anderen Menschen -, das der normale Alltag nicht bieten kann.

Kurz: Es hat für mich etwas mit Lebensqualität zu tun, sich selbst zu erleben und zu erfahren, während man aktiv unterwegs ist – sei es alleine oder in einer Gruppe. Das Aktive ist für mich der Indikator dafür, wie sehr man mit sich, mit den Möglichkeiten und den „Wunderschön(en)!“ Momenten seines Lebens zufrieden ist.“

 

 

 

 

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Über Bernd

Historiker und Theologe; ich befinde mich in der Altersteilzeit und liebe Bücher, besonders historische Romane und gute Krimis, aber auch Romane und Erzählungen von Autoren wie Robert Seethaler oder Maarten t'Hardt; bin begeisterter Fahrradfahrer (Tourenbike); reise gerne; Fan von gut geführten Buchhandlungen s. Links)
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Eine Antwort zu Via Claudia Augusta – Teil 2 der Vorbereitung

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