„Mit dem Fahrrad ans Meer – Wunderschön!!“

Eine wunderschöne, aber auch anstrengende Fahrradtour endete am 20.05.16 am Leuchtturm in Pilsum (Gemeinde Greetsiel).

Sie begann am 14.05.16 bei 3°C auf dem Kahlen Asten.

Die Gruppe, mit der ich eine intensive, aber auch glücklich machende Radtour vom höchsten Punkt in NRW bis zum kleinen gelb-roten Leuchtturm der Ferienregion Krummhörn – Greetsiel unternehmen durfte:

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  • Iris und Micha, die uns mit ihrem Tandem begeisterten und sich als wahre Profis nicht nur bei technischen Fragen rund ums Fahrrad zeigten.

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  • Joa (der „Engländer“), der uns sicher und auf interessanten Wegen durchs Ruhrgebiet führte, aber leider nicht mit uns alle Biergärten aufsuchen konnte.

Joa

  • Karin, die  Pferdesalbe als Hausmittel zu schätzen lernte und nach wie vor Radfahren mit eigener Kraft und nicht mit E-Motor-Unterstützung betreiben möchte (aber nichts gegen Windschatten hat).

Karin

  • Nicole und Stefan, die vor der Burg Vischering in Lüdinghausen mit uns ihren 2. Hochzeitstag und mit einem Stück Kuchen feiern konnten.

Nicole und Stephan_2.Hochzeitstag

  • Michael, der als Autor und Ideengeber bebachtete, wie das Abenteuer, das er haben wollte, sich von Beginn an entwickelte, und dem es gelang, uns auch aus der Vogelperspektive als unerschütterliche Radfahrer-Gruppe in Szene zu setzen.

Michael und die Drohne

  • Marco, der uns als Wegweiser („Entschuldigen Sie, wo geht es hier zum Meer?“) und als Sprachexperte begleitete (erfolgreich konnte er einem chinesischen Praktikanten, der uns ein Stück begleitete, rheinische Wortschöpfungen beibringen).

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  • Jule, die sich eine Woche lang um den guten Ton kümmerte und sich stets um unser Wohlergehen sorgte („Alles gut?“).

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  • Jürgen, der zum guten Ton bewegte und bewegende Bilder lieferte und uns (immer?) gut aussehen ließ.

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  • Sabine, die gemeinsam mit Jessica die Tour im  Auto begleitete und schöne Plätze oder Streckenabschnitte suchte, um uns auf unseren Fahrrädern in einer abwechslungsreichen und mitunter wunderschönen Landschaft richtig professionell aussehen zu lassen.

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  • Jessica, die ebenfalls sich darum bemühte, den guten Ton zu den schönen Bildern zu finden und Sabine beim Auffinden der schönen Plätze half.

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  • Daniel, der mit seinen fachmännischen Kenntnissen über undichte Reifen und gerissenen Ketten sowie mit geübtem Auge still und von uns unbemerkt Mängel an unseren Rädern entdeckte und zu beseitigen suchte. Er sorgte für unsere nötige Sicherheit.

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Ein Überblick über die Tour in nüchternen Zahlen:

  • Alter aller Gruppenmitglieder: Zwischen 23 und 62
  • Gesamtdauer: 7 Tage (14.05. bis zum 20.05.)
  • Gesamtkilometer: ca. 550 (einschließlich Umleitungen, Umwegen, u.ä.)
  • Längste Etappe: Herdecke bis Münster, 110km
  • 2 Pannen (1x platter Hinterreifen, 1x gerissene Kette)
  • Unfall: Kleiner, aber schmerzhafter Sturz einer Teilnehmerin
  • Etappenziele mit Unterkünften: 1. Arnsberg; 2. Herdecke; 3. Münster; 4. Lingen; 5. Meppen; 6. Papenburg; 7. Pilsum (Hinte)

Fragt man mich nach meiner ersten Einschätzung, so kann ich nur sagen: Es ist eine Radtour gewesen, die noch lange nachwirken und in langfristiger Erinnerung bleiben wird, die mich sehr glücklich gemacht hat und die gezeigt hat:

In einer Gruppe von Menschen (die sich nicht unbedingt kennen müssen), die das gleiche Ziel verfolgen, wächst man zusammen und ist es für jeden einzelnen möglich, über sich hinauszuwachsen.

Und:

Wenn man bereit ist, in Bewegung zu bleiben, nicht nur sich selbst in den Blick nimmt, sondern auch den anderen wahrnimmt, der neben einem gleichfalls voran kommen möchte, ist es um ein Vielfaches leichter, scheinbar Unmögliches wahr werden zu lassen.

Besorgte Menschen haben mich vorab gefragt, ob ich mir eine solche Tour mit einzelnen Etappen nicht unter 65 oder 70 km am Tag konditionell zutraue, da ich es bislang gewohnt gewesen bin, Radtouren zu unternehmen, bei denen im Mittelpunkt stand,  Land und Leute kennen zu lernen.

Ja, ich traue mir eine solche Tour zu, deren zeitliche Dauer und deren Etappenziele vorab festgelegt sind und bei der im Mittelpunkt die Frage steht, ob und wie eine Gruppe von Menschen in der Lage ist, gemeinsam ein Ziel anzusteuern und die einzelnen Streckenabschnitte sich immer wieder neu zu suchen.

(Fortsetzung folgt)

 

 

 

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Über Bernd

Historiker und Theologe; ich befinde mich in der Altersteilzeit und liebe Bücher, besonders historische Romane und gute Krimis, aber auch Romane und Erzählungen von Autoren wie Robert Seethaler oder Maarten t'Hardt; bin begeisterter Fahrradfahrer (Tourenbike); reise gerne; Fan von gut geführten Buchhandlungen s. Links)
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